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28. Februar 2019

BSW-Türmanagement-Die Rolle der Tür

Der oft unterschätzte Sicherheitsfaktor der Tür

Die Rolle der Tür als komplexes, sicherheitsrelevantes Bauteil wird heute noch viel zu oft unterschätzt. Der Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES) hat deshalb ein Business-Dossier zum Türmanagement herausgegeben. Wir haben die wichtigsten Punkte für Sie zusammengefasst.

 

Die unterschiedlichen Rollen einer Tür

Für den normalen Nutzer dient eine Tür als Ein- und Ausgang. Sie hat jedoch nicht nur eine Grundfunktion. Sie schützt beispielsweise auch vor Feuer und Rauch, verhindert Einbrüche, absorbiert Strahlung und muss teilweise sogar explosionssicher konstruiert sein. Zudem kann eine Tür als Notausgang dienen oder als Schall- oder Einbruchschutz zum Einsatz kommen. Ausserdem ist sie für die Klimastabilität sowie den Brand- und Rauchschutz verantwortlich. Diese Beispiele machen nur ansatzweise deutlich, welche Planung und Technologie hinter einer Tür steckt.

 

Der Brandschutz sowie die Fluchtwege haben oberste Priorität

Eine Tür und deren Infrastruktur muss vielen Normen und Gesetzen gerecht werden. Es gibt dabei weit über 100 Vorschriften und Richtlinien, die beachtet werden müssen. Der Brandschutz sowie die Regelung der Fluchtwege haben dabei definitiv die oberste Priorität. Weiter folgen das Arbeits- und Unfallversicherungsgesetz, die SIA-Normen und schliesslich der Einbruchsschutz. Auch die Werkstoffe für den Türenbau dürfen nicht ausser Acht gelassen werden. Denn diese hängen nicht nur von sicherheitstechnischen, sondern auch von architektonischen und nutzerspezifischen Parametern ab.

 

Das Schloss wird rasch zur Profisache

Die Bestimmung des richtigen Schlosstyps und seiner Dimensionen sowie der Drückergarnitur ist komplex. Je nach Bedürfnis sind viele Varianten für Schlösser verfügbar. Die Möglichkeiten reichen von einer einfachen Zimmertür ohne Schlüssel bis hin zur automatisch öffnenden Tür mit Motorschloss. Danach folgt schon bald die Welt der Zutrittskontrolle sowie des Türmanagements. Die Auswahl der optimalen Lösung ist anspruchsvoll und sollte deshalb von einem Profi getroffen werden.

 

Die Tür wird zur Chefsache

Zutrittsberechtigungen, komplexe Türfunktionen, Widerstand gegen Brand und Einbruch: Diese drei Elemente bilden zusammen mit dem Sicherheitskonzept und dem Bedrohungsbild die Basis für das Türengineering. Die Tür gilt somit als Teil des gesamten Sicherheitskonzepts eines Gebäudes. Sie wird im Dossier des SES gar zur Chefsache erklärt. Denn sie ist unweigerlich mit dem Risikomanagement, dem Notfall-, Krisen- und Kontinuitätsmanagement verknüpft.

Kurz: Das Türmanagement wird schnell zur komplexen Angelegenheit. In vielen Fällen lohnt es sich deshalb, einen Türfachplaner miteinzubeziehen.

 

Unser Türsystem-Team ist bei individuellen Fragen gerne für Sie da. Von der Planung bis hin zur Umsetzung: Die BSW SECURITY AG unterstützt Sie ganz persönlich mit jahrzehntelanger Erfahrung. Ihre Sicherheit ist unsere wichtigste Aufgabe.